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09.04.2019

EU-Richtlinie zur Work-Life-Balance: Bundesregierung sollte weitergehen

Mehr Mut zu Gleichstellung und Vereinbarkeit: Gemeinsame Position von Deutschem Frauenrat, Bundesforum Männer, Zukunftsforum Familie, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen und Deutschem Gewerkschaftsbund.


Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften begrüßt die Verabschiedung der
„Richtlinie zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige“ durch das EU Parlament.

„Auch wenn in der Vorlage der Kommission mehr gefordert wurde, werden mit der EU-Richtlinie wichtige familien- und gleichstellungspolitische Impulse gesetzt“, meint Hiltrud Stöcker-Zafari, Geschäftsführerin des Verbandes. So wird nun unter anderem EU-weit eine zweiwöchige bezahlte Freistellung für Väter nach der Geburt, die Ausweitung der individuellen Freistellungsregelungen für erwerbstätige Eltern und der Anspruch auf vier Monate Elternzeit pro Elternteil eingeführt.
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„Vereinbarkeit muss aber noch fairer werden, sonst sind es doch wieder nur die Frauen, die überwiegend Sorge- und Pflegearbeit leisten“. Daher sollte die Bunderegierung die geschlechtergerechte Ausweitung der Partnermonate voranbringen. Bezogen auf die familiären Pflegeleistungen sollte zudem eine angemessene Bezahlung der Pflegezeit für Angehörige umgesetzt werden.

Die gemeinsame Position